The Daily Prophet

„Kein Streichelzoo!“

Der gefeierte Nachwuchs-Jäger der Fliegenden Ziegen Köln, Ansgar Krawuttke, im Interview mit unserer Reporterin

Vor kurzem wurde bekannt, dass Sie mehrere Angebote anderer Vereine mit deutlich mehr Prestige als die Ziegen abgelehnt haben. Woher kommt diese Loyalität?

Krawuttke: Das ist ja wohl selbstverständlich. Die Ziegen haben mich groß gemacht, jetzt ist es Zeit, etwas zurückzugeben! Einmal Ziege immer Ziege, dazu stehe ich.

Wie schätzen Sie die Chancen der Ziegen ein, die deutsche Meisterschaft zu gewinnen?

Krawuttke: Ich glaube kaum, dass uns noch jemand aufhalten kann. Eintracht Pfützensee haben wir ja schon vernichtend geschlagen. Die anderen Vereine sind kaum würdige Gegner für uns.

 

Wie sieht es auf europäischer Ebene aus? Qualifiziert für die Euro-League sind die Ziegen bereits. Wollen Sie dieses Jahr ins Finale einziehen?

Krawuttke: Ob wir das wollen? Na logo wollen wir das. Da arbeitet doch jedes ernstzunehmende Quidditchteam drauf hin. Aber in Europa weht natürlich ein anderer Wind. Da ist die Konkurrenz schon deutlich härter. Ich glaube aber, dass wir letztes Jahr sehr viel Erfahrung gesammelt haben und unsere Fehler von damals nicht wiederholen werden.

 

Was wäre denn Ihr Lieblingsgegner im Finale?

Krawuttke: Hm, schwierig. Vielleicht mal ein isländisches Team, die sollen angeblich ziemlich hart im Nehmen sein. Furia di Roma wäre natürlich eine Ehre, das ist einfach ein Weltklasse-Team. Pride of Portree fände ich auch spannend. Die eine Jägerin ist vielleicht ein heißer Feger…

 

Beim letzten Spiel der Ziegen gegen die Brocken Hexen kam es zu Ausschreitungen. Hauptverantwortlich war eine Gruppe von Ziegen-Ultras, das sogenannte Kommando Domstadt. Was sagen Sie zu dieser Art von Fans?

Krawuttke: Erst mal muss man wissen, dass die Brocken das provoziert haben. Den Fliegenden Ziegen schlägt echt viel Neid und Hass entgegen, seitdem wir wieder erfolgreich sind. Den Fans wie den Spielern. Uns wird oft vorgeworfen, dass wir nicht wüssten, wie es im richtigen Quidditch läuft. So ein Quatsch! Da muss man dagegen halten, als Spieler und auch als Fan. Unsere Fans haben’s denen echt gezeigt, das finde ich gut. Das hier ist schließlich kein Besenpolo. Und wir sind kein Streichelzoo, nur weil wir Ziegen sind!

 

A propos Neid. Was sagen Sie zu den Gerüchten, beim Aufstieg der Ziegen sei es nicht mit rechten Dingen zugegangen?

Krawuttke: (lacht) Das ist genauso absurd wie das Gerücht, ich würde mich vor jedem Spiel mit Liebestrank einparfümieren. So was hab ich gar nicht nötig.

 

Bleiben wir bei Gerüchten. Was ist dran an der Geschichte, der Trainer hätte Sie nach dem letzten Spiel wegen Ihrer zahlreichen Frauengeschichten verwarnt?

Krawuttke: (grinst breit) Ach, das ist völlig übertrieben. Es ist nun mal so, dass ich bei den Frauen gut ankomme. Muss an meinem überragenden Aussehen liegen. Aber solange ich glücklich bin, spiele ich gut, und dann ist auch der Trainer zufrieden.

 

Ah ja. Herr Krawuttke, ich danke Ihnen für das Interview.

Krawuttke: Aber gerne doch. Sagen Sie, Sie haben nicht zufällig Lust, noch was trinken zu gehen? Ich hab zwar später noch Training, aber zwei Bier mit einer schönen Lady sind schon drin…

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